9. Oktober 2012

smaRTI usergroup: Von Clustern, Kooperationen und dem Geheimnis erfolgreicher Innovationen


Ein Meilenstein für erfolgsversprechende Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft wurde am 19. September mit der Fachveranstaltung „Vorsprung durch Forschung“ im Harenberg City-Center in der Logistikmetropole Dortmund gelegt. Mit Gründung der „smaRTI usergroup“, zu der der EffizienzCluster Logistik e.V. und die Wirtschaftsförderung Dortmund eingeladen hatten, zeigte das EffizienzCluster-Projekt „smaRTI“ neue Wege zur Weiterentwicklung von Forschungsprojekten und Innovationsförderung auf. Die Teilnehmer aus Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft erfuhren von namhaften Experten, wie Kooperationen Unternehmen erfolgreicher machen können und wie sie helfen die Innovationfähigkeit auszubauen.
Dr.-Ing. Christian Jacobi, Vorsitzender der Geschäftsführung EffizienzCluster Management GmbH, begrüßte am späten Nachmittag rund 50 gespannte Gäste. Denen brachte Thomas Ellerkamp, stellvertretender Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, das Thema „Innovationen“ aus Sicht einer Wirtschaftsförderung näher und betonte die Wichtigkeit für den Standtort Dortmund: „Wissensökonomie ist ein Markenzeichen unserer Region und muss  gestärkt werden. Wir haben rund 27.000 Unternehmen aus dem Bereich der Logistik in Dortmund.“
Wie Unternehmen mit Clustern Leitmärkte der Zukunft erschließen können, erklärte Dr. Bernhard Hausberg, Leiter NRW Clustersekretariat der VDI Technologiezentrum GmbH, den Teilnehmer überzeugend: „Jeder Bürger und Großkonzern ist auf Zusammenarbeit und Kooperationen angewiesen – deshalb brauchen wir Flexibilität in Strukturen, das heißt „Chance“ ist zukünftig die zentrale Herausforderung in Clustern.“ Und davon gibt es in NRW ganze 290, also Grund genug für die Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung eine derartige Kooperation aufzusuchen.
Den Mehrwert solcher Kooperation konnte Matthes Winkler, Projektleiter RAN (RFID-based Automotive Network) im Fraunhofer IML, mit seinen sehr positiven Erfahrungen aus dem bereits erfolgreichen BMWi Projekt RAN präsentieren. Von solchen gelungenen Praxisbeispielen durch Forschungskooperationen in der Logistik konnte auch Holger Spehr, Supply Chain Innovation Manager der Mars Services GmbH, den interessierten Besuchern berichten: „Wir haben Erfolg, weil wir nicht über Konditionen sprechen und jeder kann jederzeit aussteigen. Nur wer sich an diese Regeln in einem Cluster hält und vertikal entlang der Wertschöpfungskette kooperiert, hat langfristig als Unternehmen innovativen Erfolg.“ Das bestärkte ebenfalls Björn Anderseck, Leiter AutoID-Technologien in der Abteilung Verpackungs- und Handelslogistik des Fraunhofer IML, und legte den Gästen die Forschungskooperation im Projekt smaRTI umfangreich und überzeugend dar.
Nach der feierlichen Gründung der „smaRTI usergroup“ kamen die Teilnehmer beim Imbiss ins Gespräch: Kontakte wurden geknüpft, neue Verbindungen geschlossen und die smaRTI usergroup weiter ausgebaut, um noch mehr Partner für die erfolgreiche Innovationsförderung zu gewinnen.